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Dead Sirius 3000 » Der Foo Fighters Musik Stil aus Finnland

Dead Sirius 3000

Dead Sirius 3000 steht für geile Mucke aus Finnland. Das Finnland bereits einige bekannte Musiker und Bands hervorgebracht hat sollte wohl jedem bekannt sein und Sunrise Avenue haben einst sogar bewiesen, dass Musik aus Finnland nicht immer hart sein muss und dennoch erfolgreich sein kann.

Aus Finnland kommen auch die drei Musiker Petteri Sariola, der dank seiner Fähigkeiten an der Gitarre rund 2,5 Millionen Abonnenten auf YouTube hat, Tapio Backlund, der sowohl Schlagzeug als auch Gitarre, Bass, Keyboard und diverse Blasinstrumente beherrscht und dessen Bruder Jukka Backlund, bei dem es sich um einen Keyboarder handelt. Jukka Backlund sollten den Fans von Sunrise Avenue ein Begriff sein, für die er sowohl am Keyboard stand und für die Produktion des Albums „On the Way to Wonderland“ verantwortlich war. Zudem war Backlund als Co-Schreiber unter anderem maßgeblich an der Entstehung der beiden Singles „Fairtytale Gone Bad“ und „Forever Yours“, sowie an vielen anderen Songs der Band beteiligt.

Doch als sich die drei Musiker eins im Jahr 2011 in eine Hütte fern der Zivilisation in Häijää einfanden, hatte keiner der drei damit gerechnet ein ganzes Album zu produzieren.

Ein Hüttenaufenthalt mit Folgen

Nach eigener Aussage hatten die drei Musiker von Dead Sirius 3000 zwar geplant Musik zu machen, allerdings eher zur Entspannung und ansonsten sollte reichlich Alkohol fließen und die Sauna genutzt werden.

Doch nach drei Tagen in der Hütte und etlichen Kisten Bier hatten die drei schließlich 10 Stücke zusammen und stellten dabei beim gemeinsamen Jammen fest, dass sie sich musikalisch äußerst gut ergänzen. Und so nahm schließlich alles seinen, eigentlich ungeplanten, Lauf.

 

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Denn als die drei aus der Einsamkeit der Hütte zurückkehrten, wussten sie, dass die entstandenen Songs derart gut waren, dass diese einfach veröffentlicht werden mussten. Um allerdings sicherzugehen, dass die Songs auch bei den Fans gut ankommen, spielten die drei Musiker gemeinsam zwei Konzerte unter dem Namen „Dead Sirius 3000“ und waren sich im Anschluss daran sicher, dass ein Album wirklich Erfolg haben könnte.

Und so begaben sich die drei Finnen schließlich gemeinsam ins Studio, um an dem Album „Get Sirius“ zu arbeiten. Dabei gesellten sich zu den zehn in der Hütte entstandenen Songs noch zwei weitere hinzu, sodass es das Debut-Album von Dead Sirius 3000 insgesamt auf 12 Songs bringt.

Vor der Veröffentlichung des Albums lieferte die Band mit der Single „The Hole“, die am 05. April 2013 veröffentlicht wurde, einen ersten Vorgeschmack ab, zu der auch ein Video auf YouTube existiert.

Get Serius

Die zwölf Songs auf Get Sirius bestechen allesamt durch Ihre Kreativität, sowohl was das Songwriting als auch die Arrangements betrifft und auch in Bezug auf die Produktion macht das Album einen ausgesprochen guten Eindruck.

Das ist natürlich vor allem auch der Tatsache geschuldet, dass es sich bei den drei Finnen um studierte Musiker handelt, die bereits sehr erfolgreich im Bereich der Musikproduktion tätig waren und für Ihre Arbeit etliche Preise und Auszeichnungen erhalten haben. Vor allem sticht dabei selbstverständlich Jukka Backlund hervor, der in Nordeuropa zu den erfolgreichsten Produzenten überhaupt gehört und Petteri Sariola gehört an der Gitarre ebenfalls zu den besten überhaupt.

Daher ist Get Sirius durchgehend abwechslungsreich und besticht mit einer stilistischen Vielfalt, zu der nur wenige Bands in der Lage wären. Daneben überzeugen die Songs auf dem Album durch intensive Gitarrenriffs und mitunter eingängige Melodien, wie in der Singleauskopplung „The Hole“.

 

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Allerdings stecken auch eine Reihe kompositorischer Überraschungen in der Band und auch dem Album, weshalb sich das Album auch nur schwer in ein einzelnes Genre einteilen lässt. Denn die Songs erstrecken sich von Rock und Progressive-Rock, überharten als auch melodiösem und modernen Indie-/Alternative-Rock bis hin zu Soul-und Jazz-Klängen. Aus diesem Grund ist es ist eine wahre Meisterleistung der drei Finnen von Dead Sirius 3000, dass es diesen gelungen ist ein Album mit Songs aus all diesen unterschiedlichen Stilrichtungen zu erschaffen, das dennoch Hand und Fuß hat und zudem noch derart viel Leidenschaft versprüht.

Denn Get Sirius wird zu keinem Zeitpunkt langweilig, kann den Hörer an einigen Stellen sogar richtig mitreißen und überrascht diesen an einigen Stellen mit gänzlich neuen künstlerischen Ideen, welche die Songs auf dem Album allesamt zu etwas ganz besonderem machen.

Ein wirklich innovatives Erstlingswerk das die drei Finnen von Dead Sirius 3000 mit Get Sirius da im Jahre 2013 abgeliefert haben. Doch nicht nur auf dem eigenen Album, sondern auch in anderer Hinsicht zeigen die Drei, dass sie eine äußerst innovative Band sind.

Eine von den Fans finanzierte Tour

So innovativ wie auf ihrem ersten Album Get Sirius gingen die drei Finnen von Dead Sirius auch in Bezug auf ihre Tournee zu werke. Denn auch hier entschied man sich für einen eher unüblichen Schritt und boten über die Online-Plattform Stagelink Konzerte in Frankfurt und Berlin an, die per Crowdfunding von den Fans im Vorfeld finanziert wurden. Der Vorteil dieser Vorgehensweise lag für die Band dabei darin, dass diese die Konzerte ohne Risiko ausrichten konnte und auch bei der Wahl geeigneter Locations half dieses Vorgehen der Band ebenfalls.

Da die Fans von Dead Sirius 3000 während der Crowdfunding-Phase zudem die Möglichkeit hatten sogenannte „Kickstart Tickets“ zu einem reduzierten Preis zu erwerben, hatten schlussendlich alle was von dieser innovativen Vorgehensweise der Band.

Und so fanden am 18.01.2014 in Frankfurt sowie am 19.01.2014 in Berlin schließlich die ersten beiden Konzerte von Dead Sirius hierzulande statt, die von den Fans der Band zuvor vorfinanziert wurden, was für die Band eine hohe Planungssicherheit darstellte.

Fazit zu Dead Sirius 3000

Wenngleich die Geschichte von Dead Sirius 3000 zwischen 2013 und 2014 scheinbar rasant an Fahrt aufzunehmen schien, folgte bis heute jedoch kein neues weiteres Album der drei Finnen. Dabei sind seit dem Release von Get Sirius mittlerweile 6 Jahre vergangen und bislang machte die Band auch noch keinerlei Andeutungen bezüglich eines erneuten Aufenthalts in der Hütte, in der für Dead Sirius 3000 im Jahre 2011 alles begann.

Und so muss man sich wohl langsam aber sicher fragen, ob es jemals ein zweites Album der drei Finnen geben wird oder ob Get Sirius für alle Zeiten das Alleinstellungsmerkmal einer Platte trägt, die in einer Hütte fernab der Zivilisation entstand.