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Rammstein und ihre Liebe zum Kino: Filmmusik und Einflüsse

Rammstein Liebe zum Kino und Musik als Filmmusik

Rammstein ist eine deutsche Rockband, die weltweit bekannt ist. Gegründet wurde sie 1994 in Berlin. Seitdem beeindrucken sie mit ihrer Musik und ihren provokanten Bühnenshows. Zudem zeigt die Band eine besondere Leidenschaft für das Kino. Ihre Musik dient häufig als Filmmusik oder sie lassen sich von Filmen inspirieren.

Ihre Lieder sind oft in Filmen zu hören. Zum Beispiel fand „Feuer frei!“ seinen Weg in den Film „xXx – Triple X“ von 2002. Ebenso wurde der Song „Mein Herz brennt“ in dem Horrorfilm „Hellboy“ (2004) eingesetzt. Diese Beispiele zeigen, wie Rammstein mit ihrer Musik Filmmomente untermalt und so zur Atmosphäre beiträgt.

Filmische Einflüsse in Musikvideos

Doch nicht nur ihre Musik, sondern auch ihre Videos sind von Filmen beeinflusst. Eine besondere Beziehung besteht dabei zu David Lynch, dem Regisseur von „Lost Highway“. In diesem Film sind zwei Songs von Rammstein zu hören: „Heirate mich“ und „Rammstein“. Lynchs düstere Atmosphäre und seine ungewöhnlichen Charaktere faszinieren die Bandmitglieder, sodass sie diese Einflüsse in ihre Musikvideos einfließen lassen.

Des Weiteren sind Rammstein-Frontmann Till Lindemann und Gitarrist Richard Kruspe auch als Schauspieler tätig. Lindemann spielte in dem 1999 erschienenen Drama „Pola X“ eine Nebenrolle, während Kruspe im Horrorfilm „The Dark“ (2018) auftrat auch für den Film Lost Highway (1997) den Soundtrack beisteuerte. Diese Engagements unterstreichen die tiefe Verbundenheit der Bandmitglieder mit der Filmwelt.

Die Liebe zum Kino ist zudem in den Texten von Rammstein zu finden. So erzählt der Song „Dalai Lama“ die Geschichte eines Vaters, der seinen Sohn vor einem Unwetter schützt, indem er ihn in eine Flugzeugkabine einschließt. Die Inspiration für diese Geschichte stammt aus dem Roman „Der Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe, der auch als Vorlage für den Horrorfilm „The Langoliers“ (1995) diente.

Ein weiteres Beispiel ist der Song „Rosenrot“. Hierbei handelt es sich um eine Adaption des Märchens „Schneeweißchen und Rosenrot“ der Gebrüder Grimm. Dieses Märchen wurde mehrfach verfilmt, zuletzt 2012 als deutsch-tschechische Koproduktion. Rammstein nutzt die düsteren Elemente des Märchens und verleiht ihnen eine ganz eigene Note.

Politik und Gesellschaft in Liedern und Filmen

Auch politische Themen und gesellschaftliche Fragen greift die Band in ihren Liedern auf. In „Amerika“ kritisieren sie den kulturellen Imperialismus der USA und nehmen dabei Bezug auf Stanley Kubricks Film „Dr. Strangelove“. Der Song „Ich tu dir weh“ wiederum beschäftigt sich mit dem Thema Gewalt und bezieht sich auf den Film „Videodrome“ von David Cronenberg.

In Rammsteins Musikvideos erkennt man die Einflüsse der Filmgeschichte. Die Band lässt sich von Filmen wie „Metropolis“ von Fritz Lang, „The Cabinet of Dr. Caligari“ von Robert Wiene und „Nosferatu“ von F.W. Murnau inspirieren. Die düsteren, expressionistischen Elemente dieser Filme finden sich in den Bildern und der Ästhetik ihrer Musikvideos wieder. Dabei gelingt es Rammstein, eine Verbindung zwischen Musik und Filmkunst herzustellen und so eine ganz eigene audiovisuelle Erfahrung zu schaffen.

Metropolis - Rammstein Inspiration

Die Band zeigt außerdem eine Vorliebe für Science-Fiction und Horrorfilme. Das Musikvideo zu „Sonne“ etwa bezieht sich auf den Film „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ von 1937, aber auch auf den russischen Science-Fiction-Film „Solaris“ von Andrei Tarkowski. Die Mischung aus Märchen und Science-Fiction verleiht dem Video eine unverwechselbare Atmosphäre.

Ebenso verbindet das Musikvideo zu „Ich will“ Horror- und Kriminalfilm-Elemente. Hier spielt die Band eine Gruppe von Bankräubern, die von der Polizei umstellt wird. Die dramatische Inszenierung erinnert an Filme wie „Heat“ von Michael Mann oder „Dog Day Afternoon“ von Sidney Lumet.

Inspiration durch Literaturverfilmungen

Literatur und MusikDie musikalischen Einflüsse von Rammstein gehen über das Kino hinaus. Sie lassen sich auch von Literatur, Kunst und Geschichte inspirieren. Dennoch bleibt die Liebe zum Film ein zentraler Aspekt ihres Schaffens. Ihre Musik und Musikvideos sind geprägt von filmischen Einflüssen, die sowohl atmosphärisch als auch inhaltlich für Tiefe sorgen.

Die Verbindung von Musik und Filmkunst bei Rammstein

Die enge Verbindung von Rammstein zum Kino ist Ausdruck ihrer Faszination für die visuellen und erzählerischen Möglichkeiten des Films. Sie nutzen diese, um ihre Musik und ihre Botschaft auf eindrucksvolle Weise zu präsentieren. So schaffen sie ein Gesamtkunstwerk, das sowohl akustisch als auch visuell fesselt und begeistert.

Fazit zu Rammstein und ihre Liebe zum Kino

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rammstein eine Band ist, die ihre Leidenschaft für das Kino in verschiedenen Facetten zeigt. Sei es durch die Verwendung ihrer Musik in Filmen, die filmischen Einflüsse in ihren Musikvideos oder die inhaltliche Inspiration ihrer Lieder durch Filme und Filmgeschichte. Rammstein versteht es meisterhaft, die Kunst des Films mit ihrer Musik zu verbinden und so ein einzigartiges Erlebnis für ihre Fans zu schaffen.